begleitung in der Praxis und im Hausbesuch

„Was? Kunst? Das kann ich nicht! Ich habe 2 linke Hände!“

„Ich kann nicht malen!“

Diese Sätze höre ich oft von Menschen, die kunsttherapeutische Methoden nicht kennen. In meiner Praxis findet zwar keine Therapie, aber auch keine „Malstunde“ statt. „Jeder Mensch ist ein Künstler“, meint Joseph Beuys. Recht hat er. Ihr unverwechselbarer Blick auf die Welt findet hier Ausdruck.

Hier ist Freiraum ...

  • für Ihre Ziele, Ängste, Sorgen, Hoffnungen, Träume oder Wünsche
  • zum Auftanken, für Selbstfürsorge, Entdeckung neuer Ressourcen, Entspannung, Gesundheit, gesunde Abgrenzung, Lachen und Freude
  • zum Kämpfen gegen eine Krankheit, für Gespräche über eine Krankheit ... oder das genaue Gegenteil: die Auszeit von der Krankheit!
  • für das „UND“: Für die schweren Gefühle UND für die Leichtigkeit
  • für lebendige Momente, um die vitale Seite zu leben
  • für die Ursachensuche von Konflikten und Krisen
  • für gelingende Beziehungserfahrung, Würde und Gesehen-Werden
  • für innere Freiheit und Selbstbestimmung
  • für einen Hausbesuch für bettlägerige Patienten

Psychosoziale Begleitung

Psychosoziale Begleitung arbeitet viel mit dem Gespräch, aber auch mit anderen, „direkteren“ Zugängen zu Ihrer Innenwelt! Dabei geht es nicht um ein ‚Ergebnis‘ oder Ihr ‚Können‘, sondern um Sie! Ihr Erleben. Ihre Gefühle, Ihr Anliegen.

 

Dafür nutzt die kunsttherapeutische Arbeitsweise ganz viele unterschiedliche Möglichkeiten vom reinen Gespräch bis hin zu Klängen, Bildern, Fotos, Stoffen, Zeitungspapier, Ton, Holz, Entspannung, Töne, Bewegung u.v.m., je nach Patient, Möglichkeit, Situation und Anlass.

Fachlich gesprochen geht es dabei um die Triade von „Feedback, Spiegeln und Nähren“: Ich sehe Sie, nehme Sie wahr, ich spiegle Ihnen meine geübte Resonanz, gebe Ihnen konstruktives Feedback und Sie bekommen „Nahrung“ für das, was Ihnen vielleicht fehlt oder gut tut.

 

Ich wende neben klassischen Coaching-Tools vor allem Methoden der sogenannten „kreativen Leibtherapie“ an – auf Basis eines therapeutischen Verfahrens, das der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie zugeordnet wird.

 

Der Begriff „Leib“ ist ganzheitlich zu verstehen. In ihm steckt der indogermanische Wortstamm ‚Lib‘ , der auch den Worten ‚Leben‘ und ‚lebendig‘ zugrunde liegt. Der Begriff „Leib“ meint Sie als Wesen aus Körper, Seele, Geist, sozialem Umfeld und Ihren Beziehungen, das ganzheitlich betrachtet werden will. Der Begriff der „Klientenkompetenz“ ist hierbei zentral. Erfahrungen mit Kunsttherapie werden als entlastend, stärkend und wohltuend beschrieben. Kreative Leibtherapie stützt sich auf die Leibphänomenologie, moderne Neurobiologie und Entwicklungspsychologie. Mehrere Forschungsprojekte trugen zur Entwicklung der theoretischen Modelle und praktischen Methoden bei. Das Erleben von heilsamer und lebendiger Beziehungserfahrung zwischen Klient/in und mir stellt sich oft als tragendes Element in der Begleitung heraus. Beziehungsarbeit kann niemand alleine leisten. Positive Beziehungserfahrung ist oft der Schlüssel zu neuen Verhaltensweisen, Einstellungen und größerer Körperachtsamkeit.

Was in der Theorie komplex beschrieben ist, ist in der Praxis ganz einfach, sofort spürbar und unmittelbar wirksam!

Ich biete Ihnen einen sicheren, geschützten Rahmen mit Gestaltungsfreiraum, Unterstützung und Rückhalt. Hier darf alles sein und wird herzlich angenommen. Ich lege großen Wert darauf, Ihrer Lebenswirklichkeit mit Respekt, Würdigung und Wertschätzung zu begegnen.

Sie werden staunen, wieviel schöpferische Kraft in Ihnen steckt!

Psychoonkologische Betreuung

Vielleicht hat Sie Ihr Körper darauf aufmerksam gemacht, dass Sie etwas ändern müssen oder wollen?

Krebspatienten, Angehörigen von Krebspatienten, erkrankten Kindern oder Geschwisterkindern biete ich Unterstützung in einer schweren Zeit. An Krebs erkrankt nicht nur der Körper, sondern auch die Seele.

 

Bei der Bewältigung belastender Situationen bin ich an Ihrer Seite. Momente der Entlastung und des Trostes stabilisieren in einer Krisensituation und geben Kraft zum Weitermachen.

 

Aber auch Trauer und Abschied oder Klärung wichtiger Dinge am Lebensende können Thema in der Beratung werden. Als erfahrene Hospizmitarbeiterin spreche ich offen auch über Themen, die Angehörige aus Angst oft aussparen oder nicht aushalten.

 

Gerne gebe ich auch Tipps, wie Sie als Patient/in zu einer gelingenden Arzt-Patient-Kommunikation beitragen können, im Sinn von guter Selbstfürsorge.

 

Egal wo Sie stehen: ich nehme Sie mit all Ihren Gefühlen, Gedanken, Wünschen, Sorgen und Ängsten ernst, trage Ihre Last mit, öffne Räume des Gehört-Werdens und richte mit Ihnen zusammen den Blick auf das, was Sie gerade benötigen, erleben und wünschen. Denn sich gut zu fühlen, hilft auch bei der Krankheitsbewältigung.

Ihr Augenblick zählt